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Das Gadertal

Das Herz der ladinischen Dolomiten in Südtirol

Das Gadertal befindet sich unter den schönsten Gipfel der Dolomiten und kann, dank seiner geographischen Lage, bestimmt als das „Herz der Dolomiten“ betrachtet werden. Das Gadertal befindet sich in der Provinz Bozen in Südtirol und hat südlich mit einer Verzweigung unter der Sellagruppe und den Falzarego Anfang. Diese Verzweigung endet in La Villa. Andere Dörfer befinden sich in den Nebentäler zwischen Pederoa und La Val/Wengen, St. Martin in Thurn und Longiarù/Campill und zwischen Longega und St. Vigil in Enneberg. Das Tal, genau so wie der Hauptfluss Gaderbach, endet in St. Lorenzen im Pustertal. Das Gadertal besitzt die fünf Gemeinden von Corvara, Badia, St. Martin in Thurn und St. Vigil in Enneberg und bietet zwei Touristengebiete an: die Alta Badia südlich und die „Bassa Badia“ mit dem Kronplatz auf der nördlichen Seite.

Die autochthone Bevölkerung des Gadertales ist ladinischer Muttersprache und gehört zur Bevölkerungsgruppe der Ladinia, die sich eben für die ladinische Sprache und Kultur charakterisiert.

Dank der zentralen Position des Gadertales, kann sich diese Landschaft erlauben die bekanntesten Ortschaften der Dolomiten anzubieten, die sich in den zwei umgebenen Naturparks, Puez Geisler und Fanes- Sennes- Prags, befinden. Diese wurden von Unesco als Teil der Weltnaturerbe ernannt.
Unter den wichtigsten Bergen der Dolomiten im Gadertal erinnern wir den Sas dla Crusc (Kreuzkofel), den Piz Lavarella, den Piz Conturines, den Peitlerkofel, den Sassongher, den Piz Boè und den Pisciadù. Wundervolle Landschaften erlauben den Besuchern jede Art von Sport zu treiben: Wandern, Bergsteigen, Trekking, Klettern, aber auch Mountain Bike, Golf, und Reiten sind einige Aktivitäten die man während des Sommers im Gadertal unternehmen kann. Auch für diejenigen die nicht zu anstrengende Aktivitäten wünschen gibt es viele Möglichkeiten um das natürliche Paradies zu erforschen, zum Beispiel indem man die Skilifte oder die vielen Wanderwege die von den Dörfern starten ausnützt.

Während des Winters bietet das Gadertal mit den zwei Skigebieten Alta Badia und Kronplatz, die beide zum Dolomiti Superski gehören, hochwertige Dienstleistungen an. Die vielen Kilometer der Pisten bieten eine große Auswahl an und sind im Detail gepflegt, um den Ski- und Snowboard Liebhaber großen Spaß zu garantieren.
Wir wollen außerdem auch den leichten Zugang zur Sella Ronda (Sellarunde) erinnern, die zahlreichen typischen Berghütten, die Skiverleih Services und die hochwertigen Skischulen. Das Gadertal bietet auch Alternativen zum Ski an; ausgerüstete Anlagen erlauben unseren Gästen auch das Langlaufen, das Eislaufen und das Schlittenfahren. Auch das Skibergsteigen und das Wandern mit den Schneeschuhen stellen eine große Spaßmöglichkeit dar.
Außer dem Sport, bietet das Gadertal auch viele typische Geschäfte, Handwerksladen, Lokale, Restaurants mit typischen Essen und Wellness-Center an.

Das Gadertal bewahrt in seinen Bergdörfern noch antike Bräuche und Gewohnheiten auf, die die Traditionen und die religiösen Feste begleiten, bei denen man die traditionellen Bräuche bewundern kann, und viele typische Gerichte, wie zum Beispiel die „Tutres“ oder die „Crafuns Mori“, genießen kann. Neben den Traditionen und den Kulturgüter, die von der ladinischen Bevölkerung fest aufbewahrt werden, hat sich ein touristisches Milieu gebildet, das heutzutage die wichtigste wirtschaftliche Aktivität des Gadertales darstellt. Die Harmonie zwischen alt und neu charakterisiert die Dörfer und die Struktur des Tales; man versucht die Landschaft als wertvolles Vermögen aufzubewahren, für die lokale Bevölkerung sowie auch für die Touristen. Die Bauern sind mit ihrer Arbeit bestimmt die Hauptfiguren in der Pflege und Erhaltung der Landschaft und der Umwelt.

Im Gadertal kann man Städte die für den Massentourismus ausgestattet sind, aber auch Dörfer wo die Ruhe und der Frieden herrschen, finden. Diese Friedensoasen bewahren die echten „Schätze“ der ladinischen Kultur auf und charakterisieren sich für die Bräuche des bäuerischen Lebens und für die Verbindung mit der Natur, die noch stark anwesend sind. Die ladinische Kultur und ihre Merkwürdigkeiten sind im Museum Ladin im Ciastel de Tor in St. Martin in Thurn zusammengefasst, das große Achtung der ladinischen Bevölkerung im Gadertal und der Ladinia gibt. Das Mühlental und die Viles in Longiarù/Campill sind eine Aufbewahrung des bäuerischen Lebens und stellen zwei sehr hochwertige offene Museen dar. In St. Vigil in Enneberg befindet sich das Besucher Zentrum des Naturparks Fanes- Sennes- Prags und in San Cassiano findet man das Museum das dem Bären des Gadertales, den Ursus Ladinicus, gewidmet wurde. Kirchen und noble Residenzen befinden sich im ganzen Tal, und es gibt sehr viele kulturelle Wege wo man mehrere Aspekte der ladinischen Kultur entdecken kann.

Den Urlaub im Gadertal zu verbringen ist eine Möglichkeit um im engen Kontakt mit der Natur zu leben, um sich die ladinischen Gerichte zu gönnen und um sich von der ladinischen Gastfreundschaft verwöhnen zu lassen. Dieses Land wird sich lieben lassen, und jedem Besucher wundervolle Erinnerungen schenken.

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